Δευτέρα, 26 Μαρτίου 2012

Direkte Demokratie und Klassenlose Gesellschaft (Das lage Vorwärtsschreiten der Menschheit zur sozialen Gleichheit und zum Humanismus)


Direkte Demokratie und Klassenlose Gesellschaft
(Das lage Vorwärtsschreiten der Menschheit zur sozialen Gleichheit und zum Humanismus)
Dr Kostas Lampos
Die Menschheit steht wiedermal vor einer kritischen Entscheidung. Es geht um die Wahl zwischen kapitalistischer Barbarei auf der einen Seite und sozialer Gleichheit auf der anderen.
Die eine Auswahl ist die, welche vom globalherrschenden Kapital diktiert wird und über die Vernichtung der Natur, die zerstörerischen Kriege, die Verelendung der arbeitenden Gesellschaft und die Auslaugung der menschlichen Kultur zur kapitalistischen Barbarei führt.
Die andere Auswahl ist die der arbeitenden Menschheit. Es ist die Auswahl deren Kämpfe um die Verwirklichung ihrer eigenen Utopie, so wie sich diese im Lauf ihrer langandauernden Geschichte stufenweise gestaltet, durch zeitnahe Möglichkeiten, Bedürfnisse und Wünsche vervollständigt wird und fortschrittlich zur sozialen Gleichheit, zur direkten Demokratie, zur klassenlosen Gesellschaft und zur ökumenischen humanistischen Kultur führt.
Die erste Auswahl war der Forschungsgegenstand meines vorherigen Buches „Amerikanismus und Globalisierung. Die Oekonomie der Furcht und des Verfalls“, welches vom Papazisis Verlag in seinem Programm 2009 beherbergt wurde.
Die zweite Auswahl ist Gegenstand dieses Buches, welches danach strebt, den Begriff der Utopie zu enträtseln, die Kettenringe der sozialen Entwicklung wieder zu verknüpfen, das zerbrochene Zukunftsbild der Menschheit wieder zusammenzufügen und deren Vision für eine bessere Zukunft wiederzubeleben.
Zu diesem Zweck müssten wir die Tatsachen von Beginn an nehmen, den Werdegang der Menschheit wieder durchlaufen und die wichtigsten Meilensteine der Geschichte registrieren und zwar nicht der Geschichte der jeweiligen Sieger-Herrscher, die am Ende doch besiegt wurden, sondern der Geschichte der nur vorübergehend Besiegten, aber zeitlos Unbesiegbaren, die deren Kampf für eine Gesellschaft gleichgestellter und freier Menschen, für eine Gesellschaft ohne Sieger und Besiegte und letztendlich für eine Gesellschaft ohne Herrscher und Sklaven fortsetzen.
Unsere Reise startet an den Fundamenten, am Kindesalter, am Aufbruch der Menschheit, an den "ausgleichenden Gesellschaften" der "naiven Wildheit", welche in die Geschichte als "primitiver Kommunismus" eingegangen sind und uns den Begriff der sozialen Gleichheit vermacht haben. Wir gehen dann weiter zur immer wieder aufgehenden antiken Athener Demokratie, welche der Menschheit den Begriff der "Demokratie bzw. Stadt-Macht" (Δήμο-Κρατία), sprich der direkten Demokratie, vererbt hat. Wir halten an am „idealen Politeia (ιδανική Πολιτεία) von Platon und „Beste Stadt“ (Άριστη Πόλις) von Aristoteles. Weiter geht es mit der „Politeia“ von Aristonikos, der die Utopie von Iamboulos in Praxis umgesetzt hat und den folgenden Stationen „Frühchristliche Kommunen“, „Staat Gottes“ und „Staat der Sonne“. Nach kurzer Atempause gehen wir weiter zu der „Kommune von Thessaloniki“ und die „englische Volksrevolution“, um an Thomas More’s „Utopia“ anzuhalten.
Der neue Start führt uns zur russischen „ländlichen Gemeinde Mir“ und zur „Kommune von Andros“ und von da gelangen wir bis zur „genossenschaftlichen Ideal in Theorie und Praxis“ mit einem kurzen Halt bei Montragon, um dann weiter zu gehen bis zum gefangenen „Kibuts“ in Israel und zur „Kommune von Baja-California und Morelos“ in Mexiko. Es ist eine lange Reise, aber sie ist so mitreißend, dass wir mit dem „Vorsatz des Sozialismus fortfahren, welcher uns zur „Pariser Kommune“, zur „Russischen Revolution 1905“ und zur „Oktober Revolution 1917“ führt.
Die nächste Fahrt führt uns zur Annäherung des „Syntheseversuches der Vorsätze der direkten Demokratie und des Sozialismus“ mit Zwischenhaltestellen an der Räterepublik von Deutschland“, der „Räterepublik von Italien“ und der „Kommune von Kronstadt“, um an der Widerrede und den Nachbeben der „Diktatur des Proletariats“ zu gelangen, welche angeblich als „existierender Sozialismus“ kam und als das, was sie wirklich war, nämlich als „existierender Staatskapitalismus“, ging.
Wir machen weiter mit einem Sprung nach Osten und lernen die „Chinesischen Kommunen“ und deren ländlichen Kommunismus. Wir kehren wieder in den Westen zurück, um die Selbstverwaltungsversuche kennenzulernen, angefangen mit dem Beispiel „Summerhill“, weiter mit der „Spanischen Revolution für Selbstverwaltung“, mit einem kurzen Halt bei dem „griechischen Kommunalismus und der „Volksmacht und Volksjustiz von EAM“ und einen kurzen Sprung bis zur „direkten Demokratie von Marinalenda“ gelangen wir dann, über einen kurzen Umweg zum „französischen Mai“, zum großen „Selbstverwaltungsversuch der heutzutage in Latein Amerika“ stattfindet.
Auf unserem Wanderungspfad begegnen wir mittlerweile der Wissenschaft der „Netze“ und aufgrund dieser Begegnung besuchen wir die „alternativen sozialen Netze“, wie die „Austausch-Netze“ für den bargeldlosen Austausch von Gütern und Dienstleistungen, die „Zeit-Banken“ und die „Energie-Banken“.
Kurz vor Ende unserer Reise bekommen wir eine Einladung und erklären uns bereit an einem Diskussionskreis von 600 Jugendlichen, Franzosen und Deutsche, mit Thema die Geldlose Gesellschaft“ teilzunehmen. Diese Diskussion gibt uns weitere Kraft, der versuchten Fälschung unserer realistischen Utopie entgegenzutreten, welche vom Mythos bezüglich der "Schweizerischen direkten Demokratie", aber auch von der s.g. Bewegung „Zeitgeist-/Venus Project“ unternommen wird. Wir schließen ab mit einem kurzen Besuch bei der sowohl romantischen als auch visionären Glueckselige Politeia der Rosen“.
Wenn wir unsere Erfahrungen aus dieser spannenden Reise zusammenfassen, kommen wir zu drei Schlussfolgerungen:
·         Die erste Schlussfolgerung ist, dass die Menschheit seit derer 'Endbindung' um Gemeineigentum und Gleichheit, um Gleichheit und Gerechtigkeit, um direkte Demokratie und Freiheit, um Zusammenarbeit und Frieden, um die Befreiung des Menschen von jeglicher Art der Unterdrückung kämpft.
·         Die zweite Schlussfolgerung ist, dass die arbeitende Menschheit von allen ausbeutenden soziooekonomichen Systemen, welche sich durch die Gewalt der Ideologien, der Institutionen, des vielfältigen Obskurantismus, der buergerlichen Staatsgewalt und der Waffen aufgedrängt haben, zielbewusst behindert wurde. Die Menschheit hat es allerdings immer wieder geschafft, egal unter welchen Umständen den Kreis dieser lästigen, schmarotzerhaften Missbildungen zu schließen. Geduldig und ausdauernd hat sie die Bedingungen ihrer Befreiung von diesen herrischen – ausbeutenden Systemen erschaffen, bis sie heute im 21en. Jahrhundert der kapitalistischen Barbarei entgegensteht.
·         Die dritte Schlussfolgerung ist, dass der Menschheit allmählich klar wird, so wie es auch während unserer Reise aufgedeckt wird, dass sie nicht zwischen dem neoliberalen Kapitalismus und dem Staatskapitalismus bzw dem Pseudo-Sozialismus der s.g. 3en oder 4en Internationalen zu wählen hat, sondern vielmehr von den Tatsachen gezwungen und bereit ist, ihre langjährige kämpferische Bemühung zu ihrer heutigen Auswahl zu erheben. Dazu müssen die Potentiale der Arbeit, der Wissenschaft und der Kultur geistig, ideologisch, politisch und organisatorisch von der Vormundschaft der herrschenden Klasse befreit und selbstständig werden, um deren eigenen Plan für die Zukunft der Menschheit zu erarbeiten. Einen Plan, welcher sich parallel zur radikalen Entkapitalisierung der Gesellschaft-Menschheit und zum Aufbau des soziooekonomischen Systems des Humanismus entwickeln wird und dessen Bestandteile das Gemeineigentum und die direkte Demokratie sein werden. Das alles mit dem Ziel der Erschaffung der klassenlosen Gesellschaft und einer ökumenischen humanistischen Kultur.
Die Menschheit stand in ihrem schwerfälligen und geplagten Lauf öfters vor solchen Entscheidungen und sie hat es immer wieder zeitig geschafft, alles Verfallenes und Verfaultes abzuschütten und ihren Weg zur jeweils möglichen und notwendig besseren Zukunft frei zu machen. Die Wissenschaften und Technologien des 21en Jahrhunderts, welche die objektive Möglichkeit darstellen, in Zusammenarbeit mit der gereiften Erfahrung und dem befreienden historischen Bewusstsein der zeitgenössischen arbeitenden Gesellschaft, welche den subjektiven Parameter der antikapitalistischen-humanistischen Revolution darstellen, werden eines Tages das Blatt der Geschichte wenden und den Horizont der menschlichen Kultur verbreitern.
Die jüngste „Bewegung der Empörten“, welche die Forderung nach „direkter Demokratie Jetzt und Überall“ in die Welttagesordnung gesetzt hat, ist nichts anderes als die Station, die die neue Route und die neue Qualität des Kampfes der arbeitenden Menschheit für deren sozialen Befreiung darstellt. Man könnte behaupten, dass diese Bewegung in diesem kritischen Zeitpunkt der einstürzenden neoliberalen Ideologie den historischen Weg und den Nachweis der auf die soziale Gleichheit und die klassenlose Gesellschaft anvisierenden direkten Demokratie bestätigt hat und allen, die noch die Geschichte aus der Sicht der neoliberalen bürgerlichen Demokratie, der Sozialdemokratie und des staatskapitalistischen Dogmatismus, 3er oder 4er Intenationale Praegung interpretieren, eine passende Antwort gegeben hat.
Die machthaberische Ideologie der Sieger-Herrscher, welche die Geschichte umschreiben und natürlich verfälschen, stand und steht immer noch feindlich dieser unauslöslichen, permanenten und ewigdauernden humanistischen Revolution der Menschheit gegenüber, mit dem Ergebnis, dass die offiziellen Quellen beschränkt bleiben, so dass derer Niederschrift sehr erschwert wird. Die arbeitende Menschheit hat es ihrerseits immer geschafft, hauptsächlich aufgrund tapferer Einzeln- oder Kollektivanstrengungen mancher unbeugsamen, am Rande agierenden „Rebellen“ und „Anarchisten“, wichtige Informationen über alle Vorkommnische aufzubewahren. Diese Informationen werden durch die moderne Internet-Technologie in den Datenbanken und diversen Dateien aufgespürt, herausgeholt, vergesellschaftet und wieder ins Leben erweckt und einem fruchtbaren Dialog zugeführt, welcher mehr Licht sowohl auf die Vergangenheit als auch auf die Zukunft der Menschheit wirft.
Es ist das Licht der Erkenntnis, das uns dazu verhilft zu sehen, dass die kapitalistische Barbarei nicht das Schicksal der Menschheit ist, sondern dass sich die Gesellschaften entwickeln und die Menschheit sich ändert, in dem Maße wie sie sich jedes Mal von den jeweiligen obskuren und herrischen Mythen befreit und folglich, dass eine bessere Welt auch heute und besonders heute möglich und notwendig ist.
Herausgeber: NISSIDES VERLAG, THESSALONIKI-GREECE 2012

Δεν υπάρχουν σχόλια:

Δημοσίευση σχολίου